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Meisterschaftsfrage


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BeitragVerfasst am: 18.08.2006, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Allerdings hat Dortmund die treueren Fans. Ich denke nicht, dass bei den Bayern das Stadion immer noch fast ausverkauft ist, wenn man gegen den Abstiegt spielt wie Dortmund die eine Saison. Möchtegernfans gibt es überall.
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BeitragVerfasst am: 18.08.2006, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

naja münchen hat den vorteil das die in der allianz arena spielen, das ist die neueste arena in deutschland dort will jeder hin guck zb bei 1860, sonst hätten die nie diese zuschauerzahlen

ps bei dortmund mag schon sein das sie treue fans haben, haben aber im hintergrund auch ein haufen möchtegernfans

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Hankey96
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BeitragVerfasst am: 18.08.2006, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

DAS IST EIN STADION VERDAMMT!!!!!!!!!!!! Dieses Wort "Arena" ist ein absolutes unding.

Zur Thematik der Fans.

Die Ruhrpott allgemein haben einen großen Zuschauerzuspruch. Und dort sind viele RICHTIGE Fans. Das sollte jeder feststellen, wenn man einmal durch div. Städte wie Gelsenkirchen, Dortmund etc. gelaufen ist. Bei denen Bricht eine Welt zusammen wenn die mal absteigen sollten. Ich mein, die haben da ja auch nix anderes. Winken Also Dortmund hat viele "Erfolgsfans in der Republik" aber auch sehr viele Fans in ihrer eigenen Stadt. Die können ihr Stadion auch so füllen. Ohre großes EInzugsgebiet wie es bei München der Fall ist.

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BeitragVerfasst am: 23.08.2006, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ist meines Erachtens wirklich so.

meines Wissens hat bayern münchen in der Ultraszene auch net gerade viel zu bieten.

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BeitragVerfasst am: 23.08.2006, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

wen oda was interessiern die ultras?!
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Hankey96
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BeitragVerfasst am: 23.08.2006, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Ultras keine Stimmung.
Ohne Ultras pure Willkür in den Stadien. Sei es was Preise angeht, oder div. Änderungen wie z.B. der traditionelle (Triko)Farbe des Vereins, das traditionelle Wappen etc.

Die Ultras sind schließlich diejenigen, die sich gegen so etwas auflehnen und dagegen protestieren.

Die Schickeria zählt nicht zu den ganz großen Szenen, stimmt schon. Haben z.Z. jedoch mehr mit dem Verein zu kämpfen, als mit anderen Fanlägern. Winken

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Zuletzt bearbeitet von Hankey96 am 24.08.2006, 16:59, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 23.08.2006, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Ultras zählen momentan zu den ganz großen???

Sehe das generell genauso.....

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BeitragVerfasst am: 24.08.2006, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Passt gerade so schön:

Zitat:
Original von Sascha.Hort
Kategorie Pech

Die 59 Stadionverbote des FC Bayern sind noch immer nicht ausreichend bearbeitet - seit April müssen Fans auf Verdacht draußen bleiben


Auf dem Weg zur Arbeit fährt die Versicherungskauffrau Sonja Maier täglich an der Fröttmaninger Arena vorbei. "Es tut jedes Mal weh", sagt sie. Besonders an Tagen, an denen die Arena rot leuchtet. Denn Sonja Maier, 23, ist Fan des FC Bayern, das Stadion ist ihre Heimat. Aber betreten darf sie es nicht mehr. Die Spiele sieht sie nur im Fernsehen.

Sonja Maier gehört zu 59 Anhängern des FC Bayern, die Ende März nach dem Bundesliga-Spiel in Duisburg Stadionverbote erhalten haben. Es war dort zu Auseinandersetzungen mit Duisburger Anhängern und der Polizei gekommen, Fans schmissen Steine, ein Unbekannter verprügelte einen Mann auf dem Parkplatz. Einige Bayern-Fans haben dort Straftaten begangen - Sonja Maier beteuert jedoch, dass sie und ihre Bekannten damit nichts zu tun hatten. Unvermittelt habe sie sich in einer von der Polizei eingekesselten Gruppe wiedergefunden und ihre Personalien angeben müssen.

"Auf einmal eingekesselt"

Thomas Emmes vom Fanprojekt der Stadt München glaubt ihr und meint, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Das Stadionverbot ist ein legitimes Mittel, um die Sicherheit in den Stadien zu gewährleisten. In immer mehr Fällen trifft es jedoch offenbar die Falschen, während viele Intensivtäter ("Kategorie C") laut eines vom Spiegel zitierten internen Lagebilds der Polizei überhaupt nicht erkannt werden. Emmes kennt seine Klientel genau. "In Duisburg waren da wieder völlig unbelastete, nie auffällig gewordene Jungs dabei", sagt er. "Die laufen einer Gruppe hinterher und sind auf einmal eingekesselt." Dann gehören sie zur Kategorie Pech. Durch den Einsatz des Fanprojekts wurde zumindest das Duisburger Stadionverbot gegen einen angeblichen Schläger aufgehoben, der schwer körperbehindert ist.

Für die Fans, die stets an das "mir-san-mir" des FC Bayern geglaubt und den Verein als Familie verstanden haben, bricht eine Welt zusammen. Vor drei Wochen hat Sonja Maier einen neuen Mitgliedsausweis erhalten, 25 Euro Beitrag wurden von ihrem Konto abgebucht. "Da dachte ich, der FC Bayern steht doch noch hinter uns", sagt sie. Aber es war nur ein Computerfehler. Einige Tage später kam ein Schreiben, unterzeichnet von Franz Beckenbauer: Der Ehrenrat des Vereins habe den Einspruch gegen das Stadionverbot abgelehnt, die Mitgliedschaft wurde wieder aberkannt.

Auf Nachfrage verweist der FCB-Fanbeauftragte Raimond Aumann auf den MSV Duisburg, denn der hat das zweijährige Stadionverbot ausgesprochen. Aumann verweist auf den MSV, der MSV auf die Gerichte. Er habe nur die Richtlinie des Deutschen Fußball-Bundes umgesetzt, wonach bei einem laufenden Ermittlungsverfahren Stadionverbot ausgesprochen werden soll, sagt der Duisburger Sicherheitsbeauftragte Michael Meier. Bevor es aufgehoben werden könne, müsse der Ausgang des Verfahrens abgewartet werden. Über den genauen Stand dieses Verfahrens, ob es überhaupt schon eingeleitet worden ist, weiß Sonja Maier noch nichts. "Ich habe bis heute kein Schreiben erhalten", sagt sie. Andy Brück, Fanbeauftragter des FC Bayern, ist "sicher, dass viele nichts gemacht haben und der größte Teil irgendwann eingestellt wird. Es ist allgemein so, dass sich das verschleppt."

Auch bei 1860 liegen derzeit Stadionverbote vor, 33 sind es (Bayern: 127, Haching: vier). Vizepräsident Wolfgang Hauner erklärte den Fans in ihrem Internet-Forum: "Sobald ein offizielles Schreiben an den TSV 1860 geht, dass die mitgeteilten Vorwürfe nicht zutreffen, wird man sich mit der Aufhebung beschäftigen."

"Diesen ganzen Ablauf muss man überdenken", fordert Sozialarbeiter Emmes, "im Moment kommt erst die Strafe und dann die Verurteilung." Die Vereine argumentieren, es handele sich gar nicht um eine Strafe sondern um eine Präventivmaßnahme und rechtfertigen diese Reihenfolge mit ihrem Hausrecht: Der Eigentümer oder Mieter des Stadions könne entscheiden, wen er hineinlässt. Die Vereine der Deutschen Fußball Liga übertragen sich dieses Hausrecht durch einen Vertrag gegenseitig - also verfügt im Fall von Sonja Maier der MSV Duisburg über das Hausrecht an der Münchner Arena.

Allerdings hegen einige Juristen, zum Beispiel im Namen der Organisation "Pro Fans", Zweifel an diesem Vorgehen. Die Hausrechtsausübung darf nach dem BGB "nicht willkürlich" sein. Wann ein Stadionverbot den Fan in seinen "absoluten Rechten" verletzt, sei in der Rechtsprechung bislang noch ungeklärt. Ein Stadion ist aus dieser Sicht vergleichbar mit öffentlichen Einrichtungen wie Stadthallen und Museen, die "weitestmöglich der Allgemeinheit zugänglich sein" sollen. Dort können Hausverbote nur in besonders bedeutenden Fällen ausgesprochen werden.

Solche Überlegungen helfen den Fans, die im Moment auf Verdacht ausgeschlossen sind, wenig. Viele, die vor der Weltmeisterschaft ein Stadionverbot erhalten haben, vermuten einen Zusammenhang. "Die Gefahr für die WM durch Hooligans wurde gezielt hochgespielt, um Sicherheitsmaßnahmen besser durchsetzen zu können", meint Matthias Bettag vom Bündnis Aktiver Fußballfans (Baff). Die Zahlen stützen diese Vermutung. Vor fünf Jahren seien nur 2000 Personen in der Datei "Gewalttäter Sport" gespeichert gewesen, sagt Bettag. Kurz vor der WM seien es über 7000 gewesen. Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) beim Landeskriminalamt Düsseldorf hat bestätigt, dass in den zwölf Monaten vor der WM über 1000 Personen neu in die Datei aufgenommen wurden.

Die Datei "Gewalttäter Sport" ist vor allem deshalb umstritten, weil viele Fans über ihre Aufnahme nicht informiert werden - und deshalb nicht juristisch dagegen vorgehen können. Weder ein Ermittlungsverfahren noch eine Verurteilung sind für die Registrierung nötig - es reicht die Feststellung der Personalien bei einem Fußballspiel. Wer befürchtet, er könne dort erfasst sein, muss darüber von sich aus Mitteilung verlangen.

Ombudsstelle gefordert

Dabei sind die Konsequenzen zuweilen schwerwiegend. Jedem "Gewalttäter Sport" könne an der Grenze die Ausreise verweigert werden, ohne dass ein rechtsstaatliches Verfahren gegen ihn eingeleitet worden wäre, sagt Bettags Kollege Wilko Zicht. Er spricht von einem "Ersatzstrafrecht", das sich Vereine und Polizei geschaffen hätten. Emmes berichtet von "Fällen, da fährt ein ganz normaler Junge mit seiner Freundin in Urlaub, und die erfährt an der Grenze, dass ihr Freund ein Gewalttäter sei. Und die Information geht an den Polizisten in seinem Dorf, da ist er abgestempelt." Eine Ombudsstelle, die der ehemalige Innenminister Otto Schily angekündigt hatte, gibt es noch nicht - und damit kein Anhörungsrecht für die Betroffenen.

Schon geringe Vergehen genügen nach Einschätzung des Baff, um als "Gewalttäter" registriert zu werden. Ein Gastspiel bei Schalke 04 endete laut Zicht für den Vorsänger der Fankurve von Werder Bremen mit einem bundesweiten Stadionverbot, "weil er auf einer Plexiglasscheibe saß". Und der Münchner Student Simon Müller habe ein Stadionverbot erhalten, weil er auf einer Toilette des Gladbacher Stadions einen Aufkleber angebracht hatte. "Bagatellvorfälle führen immer wieder dazu, dass die meist Jugendlichen auf Jahre hinaus aus dem Freundeskreis ausgeschlossen werden", sagt Zicht. An Sonja Maier erinnert nur ein Plakat im Bayern-Fanblock: "Ausgesperrt - immer bei uns." Markus Schäflein

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.192, Dienstag, den 22. August 2006 , Seite 30

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